Abstraktes Tanzstück
Uraufführung am 21.11.2012 im Opernhaus Zürich
Choreografie: Christian Spuck

»Solitude« ist ein assoziatives Tanzstück zum Thema Einsamkeit, in dem versucht wird, die Ambivalenz dieses Gefühls einzufangen, das uns zum einen erst ein Bewusstsein unserer selbst ermöglicht, zum anderen aber auch bereits in seinem Keim eine tiefe Sehnsucht nach Befreiung vom Zurückgeworfen-Sein auf dieses Selbst enthält.

Musikalisch werden drei Barockkompositionen von Alessandro Scarlatti und Antonio Vivaldi fragmentarisch in eine moderne elektronische Komposition eingebettet, wodurch sie eine neue Emotionalität gewinnen. In dieser (Re-)Kontextualisierung werden die fluiden Grenzen zwischen dem Fremd und dem Vertraut Sein, dem existentiell Anderen und dem bereits Bekannten ertastet.

www.opernhaus.ch - www.christianspuck.com

Presse

"Danach ist Christian Spucks neue Kreation »Solitude« eine wahre Wohltat - und ein Ohrenschmaus dazu. Ein langes Pendel schwingt zum Basso Continui barocker Arien (Scarlatti und Vivaldi), von Martin Donner elektronisch stilvoll aufgemöbelt." (Zürichsee-Zeitung, 23.11.2012)

"Zwischen Melodien aus dem Barock (Vivaldi, Scarlatti) platziert Spucks Zeitgenosse Martin Donner seine Dissonanzen von heute." (tanznetz.de, 23.11.2012)

Bilder Copyright: Judith Schlosser